FC Bayern: Boateng und Rummenigge zoffen sich öffentlich

By | 28. November 2016

Beim FC Bayern war es in den vergangenen Tagen ein wenig unruhig. Nach den beiden Niederlagen gegen Rostow und Dortmund gab es nun eine öffentliche „Auseinandersetzung“ zwischen FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Abwehrspieler Jerome Boateng.

Ende der 90er/Anfang der 00er Jahre hatte der FC Bayern München den Spitznamen „FC Hollywood“. Nahezu täglich bestimmten die Spieler bzw. die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters die mediale Berichterstattung in der Bundesliga. In den letzten Jahren hat sich dies deutlich verändert, zwar steht der FCB nach wie vor im Fokus der Sportmedien in Deutschland, durch die Erfolge gab es jedoch wenige Skandale bzw. negative Presse.

Dass die Bayern jedoch nach wie vor anders können belegen nun Karl-Heinz Rummenigge und Jerome Baoteng, die sich derzeit eine öffentliche „Auseinandersetzung“ liefern. Der FCB-Boss hatte Boateng nach der 2:3-Niederlage in der UEFA Champions League beim FK Rostow am vergangenen Mittwoch erstaunlich hart attackiert: „Jerome muss mal wieder etwas zur Ruhe kommen. Das ist mir schon seit Sommer etwas zu viel. Es wäre in seinem Sinne und in dem des Klubs, wenn er mal wieder back to earth kommen würde.“

Der „Konter“ von Boateng ließ nicht allzu lange warten, bei einem Besuch eines Fanklubs in Babenhausen im Allgäu am vergangenen Wochenende äußerte er sich wie folgt dazu: „Darüber kann ich nur lachen. Das nächste Mal kann er mir das auch ins Gesicht sagen.“ Der Abwehrspieler gab jedoch auch zu, dass die Kritik an seinen Leistungen nicht komplett aus der Luft gegriffen sind, nur die Gründe dafür seien andere: „Ich bin noch nicht wieder bei 100 Prozent.Der Grund dafür sind nicht irgendwelche PR- oder Lifestyle-Termine.“

Es wird spannend zu sehen ob und wie es zwischen Boateng und Rummenigge weitergeht. Es ist wohl davon auszugehen, dass es zeitnah ein klärendes Gespräch zwischen den beiden geben wird und das Thema damit beendet ist.

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