Medien: Huub Stevens wird neuer Cheftrainer in Stuttgart

By | 25. November 2014
Medien: Huub Stevens wird neuer Cheftrainer in Stuttgart

Foto: Дмитрий Неймырок / Wikipedia

Einen Tage nach dem überraschenden Rücktritt von Armin Veh in Stuttgart, soll mit Huub Stevens bereits ein Nachfolger feststehen. Laut der Stuttgarter Zeitung steht der Holländer kurz vor einem Comeback bei den Schwaben, nur noch die Vertragsunterschrift fehlt.

Gerade eben haben wir uns noch gefragt wer die Nachfolge des zurückgetretenen Armin Veh in Stuttgart antritt und wenige Minuten später präsentiert uns die Stuttgarter Zeitung bereits die Antwort. Laut der StZ steht Huub Stevens unmittelbar vor seinem zweiten Engagement bei den Schwaben.

Das Comeback des 60-jährigen Holländers dürfte unter dem Motto „zurück in Zukunft“ stehen, denn Stevens ist kein Unbekannter beim VfB Stuttgart. Der „Feuerwehrmann“ war bereits in der vergangenen Saison in Stuttgart tätig und bewahrte den VfB damals vor einem Abstieg. Im März 2014 übernahm er die Mannschaft von Thomas Schneider auf dem 15. Tabellenplatz und landete am Saisonende, mit fünf Punkten Vorsprung auf die Relegation, erneut auf diesem. Mit elf Punkten aus zehn Begegnungen hatte Stevens sicherlich nicht die erfolgreichste Zeit seiner lange Bundesliga-Laufbahn, doch am Ende zählte nur die Rettung. Dennoch entschloss sich Stevens nach dem Klassenerhalt nicht in Stuttgart zu bleiben, aus persönlichen Gründen verzichtete er auf ein weitere Zusammenarbeit.

Seit vergangenen Sonntag scheint der „Knurrer aus Kerkrade“ jedoch wieder bereit zu sein einen Trainerposten in der Bundesliga zu übernehmen. Im SPORT1 Doppelpass äußerte er sich wie folgt dazu:

Ich kann mir vorstellen, doch wieder eine Mannschaft zu übernehmen, wenn sich die Gelegenheit ergibt

Zu diesem Zeitpunkt konnte auch Stevens nicht erahnen, dass die angesprochene Gelegenheit schneller kommen wird als gedacht.

Nach StZ-Informationen sind nur noch wenige Vertragsdetails mit den Schwaben zu klären, Stevens könnte damit bereits am kommenden Freitag im Baden-Württemberg-Derby gegen den SC Freiburg wieder auf der Stuttgarter Trainerbank sitzen. Auch die Aussagen von VfB-Präsident Bernd Wahler gestern nach der Bekanntgabe des Rücktritts von Armin Veh ließen bereits erahnen, dass die Verantwortlichen schnell reagieren könnten. Wahler wollte eine „Blitz-Lösung“ vor dem kommenden Bundesligaspiel nicht ausschließen.

Der VfB Stuttgart steht nach 12. absolvierten Spielen auf dem letzten Tabellenplatz, neun Punkte und ein Torverhältnis von 14:26, das ist die Ausgangslage für Stevens. Der Rückstand auf „das rettende Ufer“ beträgt lediglich drei Punkte und bereits mit einem Sieg gegen den SCF könnte der VfB bereits wieder die Abstiegszone verlassen. Stevens ist eine erneute Rettung sicherlich zuzutrauen, seine Erfahrung im Abstiegskampf ist groß und seine professionelle und vor allem disziplinierte Einstellung dürfte dabei sicherlich von Vorteil sein. Dennoch werden sich die Verantwortlichen in Stuttgart im Winter bzw. im kommenden Frühjahr die Frage stellen ob Stevens ein Mann für die Zukunft ist, oder ob man im Sommer einen „richtigen“ Neustart in Angriff nimmt.

Kommt Henk Veldmate als Bobic-Nachfolger

Nicht nur in Sachen Cheftrainer scheint man in Stuttgart fündig geworden zu sein, laut der StZ steht mit Henk Veldmate auch ein Bobic-Nachfolger als Sportdirektor fest. Der 57-jährige ist ebenfalls Holländer und derzeit als Scouting-Chef beim FC Groningen tätig. Veldmate dürfte den meisten Fußball-Fans in Deutschland kein Begriff sein, als „Entdecker“ von Spielern Arjen Robben oder Luis Suarez hat er jedoch bereits sein Händchen für Nachwuchstalente bereits unter Beweis gestellt. Veldmate  würde ideal zum VfB passen, in Groningen hat er mit bescheidenen finanziellen Mitteln geschafft das Team konsequent zu verstärken und damit in der niederländischen Ehrendivision zu etablieren.

Kommentare

comments