BVB: Wann platzt der Kragen bei Marco Reus?

By | 29. September 2015
Schock für den BVB! Marco Reus droht erneut wochenlang auszufallen

Foto: Tim Reckmann / FotoDB.de

Nach zwei Unentschieden in Folge ist die gute Laune bei Borussia Dortmund schnell verflogen. Der BVB hat mittlerweile den Anschluss an die Bayern verloren und könnte nach dem direkten Duell am Wochenende sogar sieben Punkten Rückstand hinterherlaufen. Auch bei Marco Reus läuft es aktuell alles andere als rund, der offensive Mittelfeldspieler ist nach seiner Zehenverletzung immer noch nicht bei 100%.

Sechs Tore und eine Torvorlage in neun Spielen, die bisherige Saisonbilanz von Marco Reus ließ sich alles andere als schlecht und dennoch steht der 26-jährige derzeit in der Kritik von Fans und Medien. Reus ist nach seiner Zehenverletzung die er sich Anfang September zugezogen hat noch lange nicht bei 100 Prozent, dem offensiven Mittelfeldspieler fehlt es an Spritzigkeit, Kreativität und Selbstbewusstsein. Sein letzter Treffer in der Bundesliga liegt bereits vier Wochen zurück. BVB-Trainer Thomas Tuchel äußerte sich nach dem 2:2-Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen Darmstadt wie folgt zu der aktuellen Situation rund um Marco Reus: „Er ist sehr fleißig und bemüht, aber es klemmt noch ein bisschen – auch in der Ausstrahlung, Torgefahr und im Gefühl fürs Spiel“.

Es ist offensichtlich, dass Reus noch seinen Rhythmus sucht nach der Verletzung und Tuchel bereit ist ihn trotz durchwachsener Leistungen spielen zu lassen. Denn Tuchel weiß auch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Knoten bei Reus platzt. Auch am Donnerstag wird Reus in der UEFA Europa League gegen PAOK Saloniki aller Voraussicht nach von Anfang ran dürfen und sich dort hoffentlich das nötige Selbstvertrauen für das Spitzenspiel am Sonntag gegen die Bayern holen.

Reus selbst hält sich vor dem Duell gegen die Münchnern zurück, auch mit dem Wissen, dass er derzeit nicht in Topform ist: „Wir sollten uns nicht mit Bayern messen. Keine Frage: Wir haben einen neuen Trainer und sind gut gestartet. Aber es wäre vermessen zu sagen, dass wir Bayern-Jäger sein wollen“.

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